Astronomie und Kosmologie

Das Val Medel – sich von Disentis bis zum Lukmanierpass erstreckend – verbindet die romanisch sprechende Surselva im Norden mit dem italienisch sprechenden Bleniotal. Die Dörfer am Talboden, die idyllischen Weiler an den Talflanken, die vielen Maiensässsiedlungen und Alpen verleihen ihm einen einzigartigen Charme. An sonnigen Herbsttagen sind Licht und Farben einzigartig. In klarer Nacht wölbt sich ein atemberaubendes Sternenmeer über das Val Medel.

Während drei Tagen (und den Nachten nach Leer Mond) tauchen wir ein ins Universum und beschäftigen uns mit dessen Entstehung, mit Sternen und deren Entwicklung, mit Galaxien, Planeten, roten Riesen, weissen Zwergen, schwarzen Löchern etc. Bei klarem Wetter beobachten wir den Sternenhimmel und die Sonne mit zwei leistungsfähigen Teleskopen an einem magischen Ort auf über 1600 m Höhe, in der → Academia Vivian. Eine Einführung in die Astrofotografie gehört auch zum Programm.

Das Kosmische wird durch Irdisches ergänzt: Wir besuchen einen Biobauern im Dorf und besichtigen das Kloster Disentis und erhalten dabei Einblicke in die 1400-jährige Geschichte des Klosters und seiner Bewohner. Ein Astro-Gespräch mit Frage- und Diskussionsrunde rundet die Studienreise ab.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: → www.vhszh.ch und → Hotel Medelina, Curaglia.

Ein unvergessliches Erlebnis

Mit Hilfe von zwei leistungsstarken Teleskopen betrachten wir den Nachthimmel. Je nach Jahreszeit und Planetenkonstellationen bestaunen wir die Krater des Erdmondes, die Sichelgestalt der Venus, den rötlich schimmernden Mars, den Riesenplaneten Jupiter mit seinem roten Fleck und seinen vier grössten Monden, Saturn mit seinem wunderbaren Ring. Neben den Objekten aus unserem Sonnensystem betrachten wir auch Sternhaufen, Gasnebel, planetarische Ringnebel, unsere Nachbargalaxie, der Andromedanebel, und andere Spiralgalaxien. Als Beobachtungsort wählen wir die lichtarme Academina Viviane, oberhalb Curaglia auf über 1’600 m Höhe.
Bild: Celestron

September 16, 2020 @ 8:19 am © A. Stöckli